21.05.2012, 19:00 - 20:00, Gemeindeamt - Seminarraum
Jugendbetreuersitzung St. Marien 24.05.2012, 19:00 - 21:00, Feuerwehrhaus St. Marien
25.05.2012, 18:00 - 20:00, Feuerwehrhaus Kematen
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Jede Freiwillige Feuerwehr ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, was bedeutet, dass wir aufgrund gesetzlicher Grundlagen tätig werden und kein Verein sind.
Einsätze, Übungen und andere Arbeiten werden von den freiwilligen Feuerwehrmitgliedern unentgeltlich verrichtet.
Die Gemeinde Kematen (21,42 m² Fläche, ca. 2500 Einwohner) ist ein so genannter Pflichtbereich, den sich die drei Feuerwehren Kematen, Gerersdorf-Schachen und Achleiten aufteilen.
Das Kommando, welches von der Mannschaft alle 5 Jahre gewählt wird, trifft die Entscheidungen die die Feuerwehr betreffen.
Das Atemschutzwesen ist ein wichtiges Spezialgebiet für den Brand- und Gefahrenstoffeinsatz, welches eine lange Ausbildung sowie eine gute körperliche Leistungsfähigkeit verlangt.
Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Kematen an der Krems
V. l. n. r.: Kassier AW Josef Schlapp, Kommandant HBI Andreas Seisenbacher, Kommandant-Stellvertreter OBI Herbert Payrleitner, Schriftführer AW Maximilian Petkov, Gerätewart AW Reinhold Graml,
Details zu den Kommandomitgliedern
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HBI Andreas Seisenbacher (Kommandant, sowie Pflichtbereichskommandant von Kematen an der Krems)
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OBI Herbert Payrleitner (Kommandant-Stellvertreter)
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AW Maximilian Petkov (Schriftführer)
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AW Josef Schlapp (Kassier)
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AW Reinhold Graml (Gerätewart)
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Erweitertes Kommando
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Zugskommandant BI Kurt Eiber
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Zugskommandant BI Heinz Klanner
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Lotsen- und Nachrichtenkommandant BI Josef Söllradl
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Atemschutzverantwortlicher HBM Andreas Charko
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Jugendbetreuer HBM Gunther Graml
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Gruppenkommandant TLF-A 2000 HBM Roland Malzner
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Gruppenkommandant LFB-A2 HBM Gerhard Reisinger
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Gruppenkommandant KDO, Lotsen- und Nachrichtendienst HBM Markus Stadlbauer
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Egal ob Wohnungsbrand oder Silounfall, im Ernstfall sind die Einsatzkräfte oftmals
gefährlichen Gasen und Dämpfen oder einer zu geringen Sauerstoffkonzentration ausgesetzt.
Da diese Umstände eine enorme Gesundheitsgefährdung sind, ist es notwendig Atemschutz zu tragen.
Atemschutzgeräte
Bei leichtem Atemschutz handelt es sich um so genannte Filtergeräte, welche aus einer Atemschutzmaske und einem Filter bestehen. Hierbei sind Vollmasken und Kombinationsfilter üblich. Dieser Atemschutz ist umluftabhängig. Beim Einsatz ist zu beachten, dass
- der Sauerstoffgehalt in der Luft größer als 17 Vol. % ist
- nur eine geringe Schadstoffkonzentration vorhanden ist
- keine Schadstoffe vorkommen vor denen der Filter nicht schützt
Der schwere Atemschutz besteht aus einem Pressluftatmer und einer Vollmaske mit Zweiwegatmung. Diese Kombination ist umluftunabhängig. Der Pressluftatmer setzt sich wie folgt zusammen:
- Zweiwegvollmaske
- Lungenautomat
- Bebänderung
- Tragschale
- Manometer
- Hochdruck-Manometerleitung
- Mitteldruckleitung
- Reduzierventil
- Warnsignal
- Atemluftflasche(n)
Weiters gibt es noch Schlauch- und Regenerationsgeräte die ebenfalls dem schweren Atemschutz zuzuordnen sind, da sie von der Umgebungsatmosphäre unabhängig sind.
Atmung und atemschädliche Stoffe
Der Mensch benötigt den in der Atemluft enthaltenen Sauerstoff um die Energiegewinnung der Körperzellen zu gewährleisten.
Wesentlich bei einem Atemschutzeinsatz ist es, dass die Träger ihre Atmung bewusst unter Kontrolle halten.
Es ist immer darauf zu achten durchgehend ruhige und tiefe Atemzüge zu tätigen. Wird dies nicht beachtet,
kann es zu einer Atemkrise kommen, da die verbrauchte Luft nur unzureichend aus der Lunge ausgeatmet wird und
in weiterer Folge der Kohlenstoffdioxidanteil steigt. Bei erhöhten CO2-Anteilen reagiert der Körper mit
noch kürzeren und schnelleren Atemzügen, da nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist.
Sauerstoffmangel äußert sich in Schwindel, danach folgen Bewusstlosigkeit und zuletzt der Tod.
Ausbildung
Bevor die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz in Einsatz gehen dürfen, muss die Atemschutzgrundausbildung in der Feuerwehr oder der Atemschutzlehrgang an der oberösterreichischen Landesfeuerwehrschule besucht werden. Diese Ausbildung umfasst eine genaue Erklärung der menschlichen Atmung, die Risiken im Einsatz, Wartung und Pflege, unterschiedliche Masken- und Gerätetypen, Verhalten im Einsatz und praktische übungen, um nur einiges zu nennen.
Schutzausrüstung
Unter schwerem Atemschutz werden neben der obligatorischen Schutzausrüstung der Schutzstufe 1 noch ein
Feuerwehrgurt zur Sicherung und eine Flammschutzhaube zum Schutz freiliegender Gesichtspartien getragen.
Weiters werden nach Bedarf Handscheinwerfer oder sonstige Hilfsmittel mitgenommen.
Sicherheit und Verhalten im Einsatz
Ein Atemschutztrupp setzt sich normalerweise aus 3 Feuerwehrmännern zusammen,
bestehend aus einem Truppführer und zwei Truppmännern.
Da bei einem Einsatz in geschlossenen Räumen die Sicht teilweise unter wenigen Zentimetern liegt,
ist der Trupp mit einer Rettungsleine gesichert um sich einerseits gegenseitig nicht zu verlieren und andererseits den Rückweg wieder zu finden.
Alternativ orientiert sich der Trupp im Brandeinsatz an der mitgeführten Schlauchleitung.












